Der DAX hat in der vergangenen Handelswoche ein neues Allzeithoch erreicht – angetrieben vom frisch verabschiedeten Schuldenpaket der Regierung. Die Euphorie war zunächst groß, viele Anleger fühlen sich an die starken Monate Januar und Februar erinnert. Doch im Gegensatz zu damals wirkt das aktuelle Marktbild deutlich unsicherer. Zähe Seitwärtsphasen, wachsende Zweifel und ein nervöses Umfeld lassen die Frage aufkommen: War das der letzte Höhenflug vor der nächsten Korrektur? Fundamentale Gegenwinde wie ein möglicher Zollstreit mit den USA, die schwächelnde deutsche Konjunktur und internationale Krisenherde könnten der DAX-Rallye schnell ein Ende setzen.

Die wichtigsten Markt-Ereignisse in dieser Woche

Nach Wochen hoher Volatilität kehrte zuletzt Ruhe an den Märkten ein – doch die kommende Woche bringt wieder zahlreiche wichtige Konjunkturdaten, die neue Impulse liefern könnten.

Quelle: Investing.com

Deutschland & Eurozone

Am Montag stehen die PMI-Vorabschätzungen für März im Fokus. Die Erwartungen deuten auf eine leichte Verbesserung der Lage im verarbeitenden Gewerbe. Entscheidend wird sein, ob der Wachstumstrend sich fortsetzt.

Am Dienstag folgen IFO-Index-Daten, die weiteres Licht auf die Stimmung in der deutschen Wirtschaft werfen. Angesichts stabiler Energiepreise und wachsender Haushaltsausgaben könnte eine positive Überraschung möglich sein.

Am Freitag stehen die ersten Inflationsdaten aus Frankreich und Spanien an. Diese werden entscheidend sein für die Zinsentscheidung der EZB im April.

USA

Der Konjunkturkalender ist dünn, aber die US-Verbrauchervertrauen-Daten (Dienstag) und die PCE-Inflation (Freitag) könnten neue Hinweise auf das Timing möglicher Fed-Zinssenkungen im Juni liefern.

Großbritannien

Der Mittwoch bringt das CPI-Update sowie das mit Spannung erwartete Spring Statement des Schatzkanzlers. Fiskalische Spielräume sind eng, aber neue Wachstumsimpulse könnten möglich sein.

Ausblick für die Märkte

  • Anleihen: Leicht rückläufige Renditen, da Zinssenkungen wahrscheinlicher werden.
  • Aktien: Stabilisierung wahrscheinlich, aber Inflationsdaten bleiben ein Risiko.
  • Währungen: Der Euro könnte durch starke PMI-Daten Rückenwind erhalten.
  • Rohstoffe: Öl bleibt volatil – Nachfrageerholung in China könnte stützen.

Chart der Woche: Tesla im Crash

Die Aktie des US-Elektropioniers befindet sich im freien Fall – und das mit rasantem Tempo. Doch nun könnte ein entscheidender Wendepunkt erreicht sein: Das 78,6 %-Fibonacci-Retracement der letzten Aufwärtsbewegung (April bis Dezember 2024) kommt ins Spiel. Sollte dieses Unterstützungslevel halten, könnte ein technischer Rebound folgen – mit der Marke von 274 US-Dollar als kurzfristiges Ziel. Trader aufgepasst: Hier entscheidet sich womöglich bald die nächste große Bewegung.

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